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Titel und Erfolge
Europapokalsieger der Landesmeister (1): 1983 Europapokalsieger der Pokalsieger (1): 1977 UI-Cup-Sieger (2): 2005, 2007 Deutscher Meister (6): 1922 („verzichtet“), 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983 Deutscher Vizemeister (8): 1924, 1957, 1958, 1976, 1980, 1981, 1984, 1987 Deutscher Pokalsieger (3): 1963, 1976, 1987 Deutscher Ligapokalsieger (2): 1973, 2003 Fußballmeisterschaft der britischen Besatzungszone (2): 1947, 1948 Norddeutscher Meister(25): 1921 bis 1925, 1928, 1929, 1931 bis 1933, 1948 bis 1953, 1955 bis 1963 Nordmark-Meister (4): 1937, 1938, 1939, 1941 Hamburg-Altonaer Meister (16): 1896, 1897, 1901, 1902, 1904, 1905, 1919, 1924, 1926 bis 1928, 1930 bis 1932, 1945, 1946 Norddeutscher Pokalsieger (6): 1927, 1953, 1956, 1957, 1959, 1960
Besonderheit: Die erste Herrenmannschaft des HSV gehörte seit dem Gründungszusammenschluss im Jahre 1919 als einzige deutsche Mannschaft immer der jeweils höchsten Spielklasse an. Insbesondere ist sie die einzige Mannschaft, die seit der Gründung der Bundesliga jede Spielzeit in dieser gespielt hat.
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Gründungsgeschichte
Zur Stunde der Gründung hieß der Verein, der später in Hamburger Sportverein umbenannt werden sollte,"Hamburger FC 1888". Das genaue Gründungsdatum war der 29. September anno 1887. Damit ist der Nordclub einer der ältesten deutschen Fußballvereine überhaupt. Im Jahre 1919 entstand die entscheidende Fusion zwischen dem "Hamburger FC 1888", dem "FC Falke 1906 Hamburg" und dem "SC Germania 1887 Hamburg", aus welcher der mittlerweile legendäre Vereinsname "HSV" hervorging, den sich die Hanseaten jedoch mit einem weiteren Erstligisten teilen müssen, denn auch Hannover 96 darf sich "HSV" nennen.
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1919–1933
Seine ersten großen Erfolge verbuchte der HSV in den Jahren 1922 und 1923 mit den ersten beiden deutschen Meistertiteln, wobei er auf den ersten Titel im Jahr 1922 „verzichtete“. Das erste Finalspiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde nach 208 Minuten wegen Dunkelheit genauso abgebrochen wie auch das Wiederholungsspiel, diesmal wegen Spielermangels. Dieses Mal standen beim FCN nach Platzverweisen und Verletzungen (das Auswechseln von Spielern war damals noch nicht erlaubt) nur noch sieben Spieler auf dem Feld. Schiedsrichter Peco Bauwens pfiff regelwidrig ab, und der DFB erklärte daraufhin den HSV zum Meister, drängte danach aber auf einen freiwilligen Verzicht, da der süddeutsche Fußballverband mit einem Austritt aus dem DFB drohte. Die nächsten 'regulären' Meisterschaftstitel gewann der HSV 1923 mit 3:0 gegen den SC Union Oberschöneweide und 1928 mit 5:2 gegen Hertha BSC.
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1933–1945
In der nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu gegründeten Gauliga Nordmark musste der HSV sich zunächst dem Eimsbütteler TV beugen. Erst 1937 konnte er wieder die Meisterschaft gewinnen.
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1945–1963
Im Jahr 1947 startete der Hamburger SV in der Oberliga Nord, der bis zur Gründung der Bundesliga höchsten regionalen Spielklasse, die die Hanseaten von Anfang bis Ende beherrschten. Bis zur Bundesligagründung wurden sie in 16 Spieljahren 15 Mal Oberliga-Meister der Nordstaffel, wobei in den Jahren 1948 und 1949 Entscheidungsspiele mit dem punktgleichen Lokalrivalen FC St. Pauli erforderlich waren. Nur 1954 scheiterte die Mannschaft kläglich mit Platz 11 (Oberliga- und auch Deutscher Meister wurde Hannover 96). In den Saisons 1946/47 und 1947/48 wurde der HSV darüber hinaus Britischer Zonenmeister.
Dass danach die Regionalmeisterschaft nie mehr abgegeben wurde, lag auch an einem jungen Mann namens Uwe Seeler, der 1954 ins Team kam. „Uns Uwe“ gehört auch noch heute zu den erfolgreichsten Fußballern aller Zeiten – er wurde 1960 Deutschlands erster Fußballer des Jahres. In diesem Jahr hatte er maßgeblichen Anteil an der vierten Deutschen Meisterschaft des HSV. Im folgenden Jahr stand der HSV im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister (heute Champions League) und scheiterte erst nach drei Spielen am FC Barcelona. 1963 gewann der HSV den DFB-Pokal mit 3:0 im Endspiel gegen Borussia Dortmund.
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1963–1976
Auch wenn der HSV im Norden dominierte, konnte er sich in der 1963 gegründeten Fußball-Bundesliga vorerst keine weiteren Meistertitel mehr sichern. Am 22. Spieltag der Saison 1965/66 erreichte der HSV mit 8:0 gegen den Karlsruher SC den bis heute höchsten Heimsieg. Uwe Seeler wurde 1964 und 1970 noch zwei weitere Male „Fußballer des Jahres“ und beendete 1972 seine aktive Fußballer-Karriere. Dem HSV blieb der Nationalspieler – obwohl von anderen Vereinen heiß umworben – bis zum Ende treu. Heute ist er Ehrenbürger der Stadt Hamburg.
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1976–1987
Die größten Erfolge feierte der HSV Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre – eng verbunden mit dem damaligen Manager Günter Netzer und den sehr autoritären Erfolgstrainern Branko Zebec und Ernst Happel. Unter ihnen wuchs eine Mannschaft heran, die in den Jahren 1978 bis 1984 drei Mal Deutscher Meister und auch in den anderen Spieljahren zumindest „Vize“ wurde. 1987 wurde der HSV nochmals Vizemeister.
In der Zeit vom 16. Januar 1982 bis zum 29. Januar 1983 blieben die Hanseaten in 36 Spielen hintereinander ungeschlagen – bis heute ungebrochener Bundesliga-Rekord.
1976 (2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern) und 1987 (3:1 gegen die Stuttgarter Kickers) gewann man außerdem den DFB-Pokal
In dieser Periode wurde der HSV auch über die Grenzen Deutschlands hinweg zu einem gefürchteten Gegner. 1977 gewannen die Hamburger unter Trainer Kuno Klötzer den Europapokal der Pokalsieger (2:0 gegen den RSC Anderlecht) und 1983 unter Ernst Happel schließlich den Europapokal der Landesmeister mit 1:0 gegen Juventus Turin. 1980 stand der HSV im Finale des Europapokals der Landesmeister (0:1 gegen Nottingham Forest), 1982 im Finale um den UEFA-Pokal (0:1 und 0:3 gegen den IFK Göteborg) und 1983 im Spiel um den Weltpokal (1:2 n. V. gegen Gremio Porto Alegre). Ferner spielten die Hamburger 1983 gegen den FC Aberdeen um den Europäischen Supercup, unterlagen allerdings.
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Europapokal der Landesmeister 1983: gegen Juve gelingt der große Triumph
Am 25. Mai 1983 feierte der HSV vor 75 000 Zuschauern in Athen den größten Triumph in seiner Clubgeschichte. Durch ein "goldenes Tor" von Spielmacher Felix Magath besiegte das Team von "Grantler" Ernst Happel im Finale des Europapokals der Landesmeister den italienischen Vertreter Juventus Turin. Dieser Erfolg bedeutete die Krönung einer sechs Jahre dauernden Erfolgsära unter Happel, in denen nicht nur viele Titel an die Elbe gingen sondern auch attraktiver Offensivfußball angeboten wurde. Vor allem in Erinnerung geblieben ist das in annähernder Perfektion durchgeführte Pressing des Teams, das sich aus Spielern zusammensetzte, die uns auch heute noch bestens bekannt sind. Torhüter Uli Stein, Flankenspezialist Manni Kaltz, Kopfballungeheuer Horst Hrubesch waren seinerzeit nur einige der langjährigen Erfolgsgaranten, die auch im Finale gegen Juventus auf dem Platz standen. Der Sieg im Europapokal war übrigens nicht der einzige Titel, der anno 1983 in die Hansestadt ging: zuvor hatte man bereits die Meisterschaft für sich entschieden.
Die Final-Elf von 1983 : Stein - Kaltz - Hieronymus, Jakobs, Wehmeyer - Rolff, Groh, Magath, Milewski - Hrubesch, Bastrup (von Heesen)
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1987–1999
Die folgenden Jahre waren geprägt durch einen Abstieg der Mannschaft ins Mittelmaß der Liga. Selten wurden UEFA-Pokal-Plätze erreicht. In einigen Spielzeiten spielte der Verein sogar gegen den Abstieg. Anfang der 90er Jahre musste der Verein aufgrund einer hohen Verschuldung um seine Existenz fürchten. Gerettet wurde der HSV aus seiner finanziellen Misere durch den lukrativen Transfer des damals besten Spielers, Thomas Doll, zu Lazio Rom.
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1999–2008
Erst zeitgleich mit der Fertigstellung des neuen Stadions konnte der HSV wieder Erfolge erzielen. In der Saison 1999/2000 belegte er den dritten Tabellenplatz und konnte sich erstmals für die Champions League qualifizieren. Gleich im ersten Spiel am 13. September 2000 gegen den hoch favorisierten italienischen Club Juventus Turin kam es beim 4:4 zum so genannten Jahrhundertspiel. In Turin gewann der HSV sogar mit 3:1. Der HSV wurde schließlich Dritter in der Gruppe und spielte daher im UEFA-Pokal. Dort scheiterte der Verein am AS Rom.
Zum ersten Titel nach 16 Jahren kam der HSV im Juli 2003 mit dem Gewinn des DFB-Ligapokals durch einen 4:2-Sieg im Finale gegen Borussia Dortmund. Somit hat der HSV in seiner bisherigen Geschichte 55 offizielle Titel errungen, inkl. Bundesliga, DFB-Pokal, Europapokal, Oberliga und Gauliga.
In der Saison 2005/06 gewann der HSV wieder einmal beide Ligaspiele gegen den FC Bayern München. Diese Leistung war den Hamburgern zuletzt in der Saison 1981/82 gelungen.
2005 gewann der Hamburger SV den UI-Cup im Endspiel gegen den FC Valencia und zog in den UEFA-Pokal ein. Nach Siegen gegen den FC Kopenhagen und einem 2. Platz in der Zwischenrunde gewann der HSV gegen den FC Thun, um erst im Achtelfinale an Rapid Bukarest zu scheitern. Am Ende der Saison 2005/06 belegte der HSV Platz Drei in der Bundesliga.
Zu Beginn der Saison 2006/07 erfolgte ein personeller Umbruch. Wichtige Spieler wie Sergej Barbarez, Daniel van Buyten und Khalid Boulahrouz verließen den Verein. Die Mannschaft qualifizierte sich gegen den CA Osasuna (0:0, 1:1) für die Gruppenphase der Champions League. In der Champions League wurde der HSV mit fünf Niederlagen und nur einem Sieg Gruppenletzter. In der Bundesliga belegte die Mannschaft nach dem 20. Spieltag den letzten Tabellenplatz. Am 1. Februar 2007 reagierte der Hamburger SV auf den anhaltenden Misserfolg und gab die vorzeitige Trennung von Cheftrainer Thomas Doll bekannt. Einen Tag später wurde Huub Stevens als neuer Trainer verpflichtet. Er erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008. Stevens schaffte mit dem HSV den Klassenerhalt am 33. Spieltag beim Auswärtsspiel in Nürnberg, belegte dank einer starken Rückrunde am Ende der Saison sogar noch Platz sieben und nahm in der darauf folgenden Saison am UI-Cup teil. In dieser Saison erreichte der HSV den Rekord von durchschnittlich 56.000 Zuschauern im Volkspark.
Über die dritte Runde des UI-Cups erreichte der HSV die Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals. Durch Siege gegen FC Dacia Chişinău (Hinspiel 1:1, Rückspiel 4:0) und Honved Budapest (Hinspiel 0:0, Rückspiel 4:0) konnte sich der HSV für den UEFA-Cup qualifizieren. Nach zwei Siegen (1:0 auswärts und 3:1 zuhause) gegen Litex Lowetsch (Bulgarien) wurde die Gruppenphase erreicht. Am 22. Februar 2008 wurde der HSV als letzter verbliebener UI-Cup-Teilnehmer zum Sieger des Wettbewerbs erklärt.[2] Damit wurde zum zweiten Mal nach 2005 der UI-Pokal gewonnen, aber aufgrund des geänderten Spielmodus und der Vergabe des Sieges an die am längsten im UEFA-Pokal verbleibende Mannschaft geht der Pokal diesmal allein an den HSV. In der Liga spielte der HSV stabiler als im Vorjahr und war praktisch in der gesamten Spielzeit 2007/08 in der Spitzengruppe der Liga platziert. Lediglich nach der Bekanntgabe von Trainer Stevens, den Verein zum Saisonende zu verlassen, folgte eine Phase relativen Misserfolgs. Dennoch gelang dem Verein dank eines 7:0 am letzten Spieltag gegen den Karlsruher SC der Einzug in den UEFA-Pokal. Am 1. Juli 2008 übernahm der Niederländer Martin Jol als Nachfolger von Huub Stevens das Amt des Cheftrainers.
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Bekannte ehemalige Spieler
Otto Harder („Tull“) (* 25. November 1892, † 4. März 1956) Walter Risse (* 2. Dezember 1893, † 29. August 1969) Hans Lang (* 8. Februar 1899; † 27. April 1943) Karl Politz („Kalli“) (* 14. August 1903; † 5. September 1987) Franz Horn (* 26. August 1904; † 29. September oder 3. Oktober 1963) Erwin Seeler („Vadder“) (* 29. April 1910, † 11. Juli 1997) Rudolf Noack („Rudi“) (* 30. März 1913, † 30. Juni 1947) Josef Posipal („Jupp“) (* 20. Juni 1927, † 21. Februar 1997) Jochenfritz Meinke (* 23. Oktober 1930) Dieter Seeler (* 15. Dezember 1931, † 21. September 1979) Horst Schnoor (* 11. April 1934) Jürgen Werner (* 15. April 1935, † 27. Mai 2002) Klaus Stürmer (* 9. August 1935, † 1. Juni 1971) Uwe Seeler („Uns Uwe“) (* 5. November 1936) Willi Giesemann (* 2. September 1937) Willi Schulz („World Cup Willie“) (* 4. Oktober 1938) Gert Dörfel („Charly“) (* 18. September 1939) Arkoc Özcan (* 2. Oktober 1939) Jürgen Kurbjuhn („Kubbi“) (* 26. Juli 1940) Franz-Josef Hönig („Bubi“) (* 10. Juli 1942) Ole Bjørnmose (* 7. April 1944, † 6. September 2006) Franz Beckenbauer (* 11. September 1945) Georg Volkert (* 28. November 1945) Johann Ettmayer („Buffy“) (* 23. Juli 1946) Peter Nogly (* 14. Januar 1947) Heinz Bonn (* 27. Januar 1947, † November 1991) Horst Blankenburg (* 10. Juli 1947) Willi Reimann (* 24. Dezember 1949) Joseph Kevin Keegan („Mighty Mouse“) (* 14. Februar 1951) Horst Hrubesch (* 17. April 1951) Rudi Kargus (* 15. August 1952) Manfred Kaltz (* 6. Januar 1953) Caspar Memering (* 1. Juni 1953) Wolfgang Felix Magath (* 26. Juli 1953) Ditmar Jakobs (* 28. August 1953) Peter Hidien („Chita“) (* 14. November 1953) William Hartwig („Jimmy“) (* 5. Oktober 1954) Ulrich Stein („Uli“) (* 23. Oktober 1954) Lars Bastrup (* 31. Juli 1955) Jürgen Groh (* 17. Juli 1956) Jürgen Milewski (* 19. Oktober 1957) Miroslaw Okonski („Oko“) (* 8. Dezember 1958) Wolfgang Rolff (* 26. Dezember 1959) Uwe Bein (* 26. September 1960) Thomas von Heesen (* 1. Oktober 1961) Jan Furtok (* 9. März 1962) Dietmar Beiersdorfer (* 16. November 1963) Manfred Kastl (* 23. September 1965) Thomas Doll (* 9. April 1966) Valdas Ivanauskas („Pieken Ivan“) (* 31. Juli 1966) Anthony Yeboah (* 6. Juni 1966 – nach anderen Angaben 1964) Harald Spörl (* 31. Oktober 1966) Jordan Letschkow (* 9. Juli 1967) Oliver Bierhoff („Olli“) (* 1. Mai 1968) Richard Golz (* 5. Juni 1968) Nico-Jan Hoogma (* 26. Oktober 1968) Bernd Hollerbach (* 8. Dezember 1969) Jörg Albertz („Ali“) (* 29. Januar 1971) Sergej Barbarez („Baba“) (* 17. September 1971) Roy Präger (* 22. September 1971) Karsten Bäron (* 24. April 1973) Aílton (Gonçalves Da Silva) (* 19. Juli 1973) Thomas Gravesen (* 11. März 1976) Juan Pablo Sorín (* 5. Mai 1976) Hasan Salihamidzic („Brazzo“) (* 1. Januar 1977) Raphael Wicky (* 26. April 1977) Mehdi Mahdavikia (*24. Juli 1977) Daniel van Buyten (* 7. Februar 1978) Tomáš Ujfaluši (* 24. März 1978) Emile Lokonda Mpenza (* 4. Juli 1978) Khalid Boulahrouz (* 28. Dezember 1981) Rafael van der Vaart (* 11. Februar 1983) Nigel de Jong (* 30. November 1984)
Weitere Persönlichkeiten Hermann Rieger, „Kult“-Masseur von 1978 bis 2004 und Namensgeber des Maskottchens Hermann.
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Das Stadion
Das erste Stadion im Bahrenfelder Volkspark war das städtische „Altonaer Stadion“, dessen Hochbauten von Gustav Oelsner stammten. Eingeweiht wurde es am 11. September 1925 vor gut 50.000 Zuschauern; ab 1927 fanden hier auch Länderspiele sowie 1928 das Endspiel um die deutsche Meisterschaft (HSV – Hertha BSC 5:2) statt.
1953 wurde es auf Trümmerschutt wiedererrichtet. Das neue Volksparkstadion war Austragungsort zahlreicher weiterer Länderspiele, u. a. auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974: hier erzielte Jürgen Sparwasser sein unvergessliches Tor zum 1:0 der Deutschen Demokratischen Republik gegen die Bundesrepublik.
Bis zum Umbau, der im Juni 1998 begonnen wurde und über zwei Jahre dauerte, gehörte die alte Betonschüssel unter den Fußballfans zu den unbeliebtesten Stadien Deutschlands, weil in ihrem weiten Rund kaum Stimmung aufkam. Der Neubau wurde um 90° gedreht, so dass seither die berühmt-berüchtigte Westkurve nicht mehr existiert. Neue Heimat der HSV-Fans ist die Nordtribüne. Es bedurfte einer Ausnahmegenehmigung des Luftfahrtbundesamtes, weil der Bau in der Haupteinflugschneise des Hamburger Flughafens liegt. Im Zuge dessen wurde 1998 das Stadion auch für eine symbolische Mark vom HSV aus dem Besitz der Stadt Hamburg erworben, es befindet sich seitdem in Vereinseigentum, genauer im Besitz der hundertprozentigen Tochtergesellschaft HSV-Arena GmbH & CO. KG.
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